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Die gemäß § 4a Abs. 1 Anti-Doping Bundesgesetz eingerichtete Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) erstattet nachstehende Pressemitteilung über ein bei der ÖADR anhängiges Anti-Doping-Verfahren:

gegen      Stefan DENIFL (Radsport)

wegen      Verstoß gegen die Anti-Doping Bestimmungen;               
                 Art. 2.2 des Part 14 der UCI Cycling Regulations - Anti-Doping Rules
                (UCI Anti-Doping Rules 2015), Anwendung einer gemäß
                WADA Prohibited List 2019 verbotenen Methode 
                (M1.1 Manipulation von Blut oder Blutbestandteilen ("Blutdoping"))

   

Entscheidung

Suspendierung mit Wirkung vom 05.03.2019

bis zum Abschluss des bei der ÖADR anhängigen Anti-Doping-Verfahrens

Als Unabhängige Dopingkontrolleinrichtung iSd § 4 iVm 14a Anti-Doping Bundesgesetz idF BGBl I 93/2014 (ADBG) hat die NADA Austria gegen Stefan DENIFL, geboren am 20.09.1987, einen Antrag betreffend die Verhängung von Sicherungsmaßnahmen (vorläufige Suspendierung) gemäß den Regelungen des zuständigen (internationalen) Sportfachverbandes UCI eingebracht.

Den diesem Prüfantrag beigefügten Unterlagen ist zu entnehmen, dass dem Beschuldigten Stefan DENIFL vorgeworfen wird, die verbotene Methode "Eigenblutdoping" (M1.1 Manipulation von Blut oder Blutbestandteilen) angewendet zu haben.

Gemäß Art. 7.9.3 der UCI Anti Doping Rules 2015 kann jeder Athlet in dem Fall eines möglichen Verstoßes gegen Anti-Doping Bestimmungen nach erfolgter erster Überprüfung und Mitteilung an den Athleten vorläufig suspendiert werden, wenn ausreichende Verdachtsmomente vorliegen.


  

Wien, am 05.03.2019

Mag. Gerhard Propst

Vorsitzender
der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission

Rückfragehinweise: Mag. Gerhard Propst, 0664 883 60 373, office@oeadr.at

 


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