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Die gemäß § 4a Abs. 1 Anti-Doping Bundesgesetz eingerichtete Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) erstattet nachstehende Pressemitteilung über ein bei der ÖADR anhängiges Anti-Doping-Verfahren:

gegen      Lucas SCHWARZ (Radsport)

wegen      Verstoß gegen die Anti-Doping Bestimmungen;               
                 Art. 2.1. Part 14 UCI Anti-Doping Rules 2015, Vorhandensein des verbotenen Wirkstoffes 
                 Erythropoetin (EPO) – S2.1. Peptidhormone, Wachstumsfaktoren, verwandte Substanzen 
                 und Mimetika

   

Entscheidung

Suspendierung mit Wirkung vom 01.08.2017

bis zum Abschluss des bei der ÖADR anhängigen Anti-Doping-Verfahrens

Als Unabhängige Dopingkontrolleinrichtung iSd § 4 iVm 14a Anti-Doping Bundesgesetz idF BGBl I 93/2014 (ADBG) hat die NADA Austria am 31.07.2017 gegen Lucas SCHWARZ einen Antrag betreffend die Verhängung von Sicherungsmaßnahmen (vorläufige Suspendierung) gemäß den Regelungen des zuständigen (internationalen) Sportfachverbandes UCI eingebracht.

Den diesem Prüfantrag beigefügten Unterlagen ist zu entnehmen, dass der Beschuldigte Lucas SCHWARZ im Rahmen einer am 20.06.2017 in Jenbach durchgeführten Out-of-Competition-Control (OOC) eine Dopingprobe abgegeben hat. Die Analyse dieser Probe ergab das Vorhandensein einer verbotenen Substanz, nämlich Erythropoetin (S2.1. Peptidhormone, Wachstumsfaktoren, verwandte Substanzen und Mimetika).

Gemäß Art. 7.9.1 UCI Anti Doping Rules 2015 ist jeder Athlet in dem Fall eines von der Norm abweichenden Analyseergebnisses der A-Probe, worin ein verbotener, jedoch nicht spezieller Wirkstoff, nachgewiesen wird, nach erfolgter erster Überprüfung und Mitteilung an den Athleten vorläufig zu suspendieren.


  

Wien, am 02.08.2017

Mag. Gerhard Propst

Vorsitzender
der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission

Rückfragehinweise: Mag. Gerhard Propst, 0664 883 60 373, office@oeadr.at

 


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